Live · Chrome-Erweiterung · Version 1.1.0

Was deine Seite wirklich tut,
bevor es jemand anders prüft.

DSGVO-Wächter schreibt beim Aufruf einer eigenen Seite mit, welche Drittanbieter kontaktiert werden, welche Cookies und Storage-Einträge entstehen und welche Security-Header fehlen – jeweils mit dem Zeitversatz zum Seitenstart. Gedacht als Regressionstest vor jedem Deploy.

Manifest V3 Läuft lokal im Browser Report als Markdown Auf Anfrage
Beispiel-Report
kritisch
Gesamtbewertung
6
Requests gesamt
0
Cookies
kritisch  Google Fonts vom CDN wird geladen
Erster Request nach 72 ms – vor jeder möglichen Einwilligung.
mittel  HSTS fehlt
Strict-Transport-Security erzwingt HTTPS auch beim ersten Klick.
17
erkannte Dienste und Tracker
5
Bewertungsstufen von ok bis kritisch
20
Läufe bleiben lokal gespeichert
0
Daten verlassen deinen Rechner

Die Lücke zwischen „eingebaut" und „tut es auch"

Ein Consent-Banner ist eingebaut, die Datenschutzerklärung steht, das Analytics-Snippet wurde entfernt. Trotzdem lädt beim Seitenaufruf noch etwas nach – ein eingebettetes Video, eine Schriftart vom CDN, ein Skript aus einem alten Theme. Im Quelltext sieht man das nicht zuverlässig, im Netzwerk-Tab geht es zwischen hundert Zeilen unter.

DSGVO-Wächter beantwortet genau eine Frage: Was passiert tatsächlich, wenn jemand die Seite zum ersten Mal aufruft? Der wichtigste Wert im Report ist der Zeitversatz – lädt ein Dienst nach 180 ms, kann keine Einwilligung vorgelegen haben.

  • Entwickler, die vor dem Deploy gegenprüfen wollen
  • Agenturen, die Kundenseiten übernehmen und den Ist-Stand brauchen
  • Betreiber kleiner Seiten ohne eigene Datenschutzabteilung
  • PWA-Teams, bei denen der Service Worker sonst jede Messung verfälscht
  • Alle, die nach einem Theme- oder Plugin-Update sichergehen wollen
Technische Bestandsaufnahme, keine Rechtsberatung. Bewertet wird, was der Browser lädt und speichert – die rechtliche Einordnung im Einzelfall bleibt Sache eines Anwalts.

Ein Lauf, fünf Schritte

Adresse eintragen, Beobachtungsdauer wählen, starten. Den Rest übernimmt die Erweiterung.

Tab wird angehängt

Der Tab wird ans DevTools-Protokoll gehängt, HTTP-Cache und Service Worker werden abgeschaltet – sonst beantwortet bei einer PWA der eigene Service Worker alles aus dem Cache.

Erstbesuch simulieren

Auf Wunsch werden die Cookies der Domain vorher gelöscht. Nur wenn du es ankreuzt – sonst bleibt alles, wie es ist.

Requests mitschreiben

Die Seite wird geladen und jeder Request mit seinem Zeitversatz zum Seitenstart protokolliert.

Zustand auslesen

Nach der Beobachtungsdauer werden localStorage, sessionStorage, Cookies, Links und Consent-Elemente ausgelesen.

Report öffnen

Das Ergebnis öffnet sich als eigene Seite und lässt sich als Markdown kopieren oder speichern. Die letzten 20 Läufe bleiben lokal erhalten.

Was geprüft wird

Fünf Bereiche, die zusammen das Bild ergeben – vom ersten Request bis zur Pflichtangabe im Footer.

Drittanbieter-Requests

Jede kontaktierte Fremd-Domain mit Dienst, Anzahl der Requests, Typ und erstem Kontakt in Millisekunden.

Cookies & Storage

Cookies, localStorage und sessionStorage – inklusive der Einträge, die ohne Cookie-Banner gesetzt werden und trotzdem unter § 25 TDDDG fallen.

Security-Header

Content-Security-Policy, HSTS, X-Content-Type-Options, Referrer-Policy, Clickjacking-Schutz und Permissions-Policy – jeweils mit dem Wert, der fehlt.

Consent-Erkennung

Startet ein einwilligungspflichtiger Dienst, ohne dass ein Einwilligungsdialog gefunden wurde, ist das der schwerste Befund im Report.

Pflichtangaben

Prüft, ob Impressum und Datenschutzerklärung von der geprüften Seite aus verlinkt sind.

Report zum Mitnehmen

Das Ergebnis lässt sich als Markdown kopieren oder als Datei speichern – für Tickets, Übergaben oder die eigene Dokumentation.

Fünf Stufen, klar getrennt

Jeder Befund bekommt eine Stufe. Die Gesamtbewertung entspricht dem schwersten gefundenen Einzelbefund.

Stufe Bedeutung
kritischOhne Einwilligung rechtswidrig, oder eine Pflichtangabe fehlt
hochRechtlich angreifbar, Umbau nötig
mittelSollte behoben werden – Security oder Transparenz
hinweisDokumentationspflicht oder Optimierung
okErkannt, unkritisch

Erkannte Dienste

Neue Dienste lassen sich über eine einzelne Datei ergänzen – ein Eintrag pro Dienst mit Muster, Stufe und Hinweistext.

Google Analytics Google Tag Manager Google Ads Meta Pixel TikTok Pixel Hotjar Microsoft Clarity Mouseflow Google Fonts vom CDN YouTube reCAPTCHA hCaptcha Firebase Google Maps Stripe PayPal Brevo Sentry Cloudflare Insights Supabase

Was das Werkzeug nicht kann

Ein Prüfwerkzeug ist nur brauchbar, wenn klar ist, wo es aufhört. Diese vier Punkte gehören dazu.

Genau ein Seitenaufruf

Geprüft wird ein einzelner Aufruf. Tracker, die erst nach einem Klick auf „Alle akzeptieren" laden, tauchen bewusst nicht auf – genau das ist der gewünschte Zustand.

Chrome zeigt eine Warnleiste

Während der Prüfung meldet Chrome „wird von einem Debugger gesteuert". Das ist die Erfassung selbst, kein Fehler.

Verkürzte Domain-Heuristik

Die Zuordnung von Host zu Domain nutzt eine gekürzte Public-Suffix-Liste, nicht die vollständige. In Randfällen kann eine Domain falsch gruppiert werden.

Keine Rechtsberatung

Der Report zeigt technische Tatsachen und ordnet sie nach gängiger Praxis ein. Ob ein Befund im konkreten Fall rechtswidrig ist, entscheidet er nicht.

Was du brauchst

Die Erweiterung läuft vollständig lokal in deinem Browser. Es gibt keinen Server, kein Konto und keine Datenübertragung an uns.

Technisch
Chrome 116+
  • Manifest V3
  • Chrome oder Edge
  • Installation als entpackte Erweiterung
  • Keine Registrierung
Interesse? Schreib uns kurz über das Kontaktformular – wir melden uns mit den Details zurück.

Gut zu wissen

Kann ich damit fremde Seiten prüfen?
Technisch lässt sich jede erreichbare Adresse eintragen. Gedacht und gebaut ist das Werkzeug aber für die eigene Seite – als Kontrolle vor dem Deploy und zur Dokumentation des eigenen Ist-Stands.
Warum wird der Cache abgeschaltet?
Ohne diesen Schritt beantwortet bei einer Progressive Web App der eigene Service Worker die Requests aus dem Cache. Der Report bliebe dann leer, obwohl die Seite beim echten Erstbesuch sehr wohl Drittanbieter kontaktiert.
Was bedeutet der Zeitversatz?
Er gibt an, wie viele Millisekunden nach dem Seitenstart ein Dienst zum ersten Mal kontaktiert wurde. Lädt etwas nach 72 ms, hatte niemand Gelegenheit, in ein Banner einzuwilligen – der Wert ist damit der eigentliche Beleg im Report.
Werden meine Prüfergebnisse irgendwohin übertragen?
Nein. Die Erweiterung arbeitet vollständig lokal, die letzten 20 Läufe liegen im Speicher deines Browsers. Es gibt keinen Server, an den etwas gesendet wird.
Ersetzt das eine Rechtsberatung?
Nein, und das ist ausdrücklich nicht der Anspruch. Der Report ist eine technische Bestandsaufnahme: Er zeigt, was der Browser lädt und speichert. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall gehört zu einem Anwalt.
Lassen sich weitere Dienste ergänzen?
Ja. Die erkannten Dienste stehen in einer einzelnen Datei – ein Eintrag pro Dienst mit Erkennungsmuster, Bewertungsstufe und Hinweistext.

Willst du wissen, was deine Seite lädt?

Schreib uns kurz – wir melden uns mit den Details zum DSGVO-Wächter zurück.